Die Deckungssumme ist der Maximalbetrag, den eine Versicherung im Schadensfall zahlt. Alles darüber hinaus trägt der Versicherungsnehmer selbst. Wir erläutern hier im Verischerungslexikon, wie hoch sie sein muss.
Aber erst einmal von Anfang an: Ich werde oft gefragt: Welche Versicherung brauche ich wirklich? Und ehrlich gesagt ist das oft die falsche Frage. Die richtigere Frage lautet: Wie hoch ist deine Deckungssumme – und reicht sie im Ernstfall aus? Frag dich mal: Wann hast du das letzte Mal wirklich nachgeschaut, was in deinen Verträgen drinsteckt? Ich habe Schadenfälle begleitet, wo die Versicherung perfekt passte – nur die Deckungssumme war zu niedrig. Die Versicherung hat gezahlt, aber eben nur bis zur vereinbarten Grenze. Den Rest musste das Unternehmen selbst tragen. Und das war kein Pappenstiel.
Verträge laufen seit Jahren, manchmal Jahrzehnten, einfach weiter. Dabei ändern sich Umsätze, Risiken, Auftraggeber. Deine Absicherung sollte dabei mithalten.
Was ist die Deckungssumme?
Der Maximalbetrag, den eine Versicherung im Schadensfall zahlt. Alles darüber hinaus musst du selbst tragen – unabhängig davon, wie hoch der tatsächliche Schaden ist.
Warum ist sie so wichtig?
Weil sie deine echte Schutzgrenze definiert. Eine zu niedrige Deckungssumme bedeutet: Du bist zwar versichert, aber nicht ausreichend. Im schlimmsten Fall bringt dir die Versicherung wenig, weil der Schaden größer ist.
Wer legt die Deckungssumme fest?
Du – gemeinsam mit deinem Versicherungsmakler. Je nach Versicherungsart gibt es empfohlene Mindestgrenzen, aber letztlich ist es eine individuelle Entscheidung. Und die sollte fundiert sein.
Wann ist eine Deckungssumme zu niedrig?
Wenn das potenzielle Schadensrisiko höher ist als der vereinbarte Betrag. Bei einer Betriebshaftpflicht mit 500.000 Euro Deckung, aber einem Kundenprojekt mit Millionenvolumen, kann das schnell eng werden.
Gibt es Versicherungen mit unbegrenzter Deckung?
Nein. Jede Versicherung hat eine Grenze. Deshalb ist die Wahl der richtigen Summe entscheidend – nicht zu knapp, nicht unnötig hoch.
Wie überprüft man, ob sie noch passt?
Regelmäßig – und immer dann, wenn sich das Unternehmen verändert: Wachstum, neue Auftraggeber, höhere Umsätze, neue Risiken. Starre Verträge passen sich nicht automatisch an.
Worauf achten bei der Deckungssumme?
Auf Jahres- vs. Einzelschadensdeckung: Manche Verträge haben eine Gesamtjahresgrenze. Werden mehrere Schäden gemeldet, wird diese aufgeteilt. Das reduziert den Schutz pro Schaden deutlich.
WAS WIR BEI HARTMANN ASSEKURANZ KONKRET ANSCHAUEN:
Und jetzt kommt der wichtigste Teil – das, was wir wirklich gemeinsam durchgehen. Ein Lexikoneintrag erklärt den Begriff. Wir sorgen dafür, dass du den richtigen Schutz hast.
Wir schauen uns genau an:
• Welche Deckungssummen hast du aktuell – und wann wurden sie zuletzt überprüft?
• Wie hoch sind deine größten potenziellen Risiken realistisch betrachtet?
• Gibt es bei dir Verträge oder Kundenprojekte, die eine Mindest-Deckungssumme vorschreiben?
• Jahres- oder Einzelschadensdeckung – weißt du den Unterschied für dein Risiko?
• Wir analysieren alle bestehenden Verträge und zeigen dir klar, wo Lücken sind – ohne Verkaufsdruck.
Ich bin Markus Hartmann und seit über 20 Jahren in der Versicherungsbranche tätig. Mir geht es nicht darum, dir einfach irgendeine Police zu verkaufen. Mir geht es darum, dass du im Ernstfall wirklich geschützt bist. Wenn du Fragen hast: Ich bin mit Hartmann Assekuranz jederzeit gerne für dich da!
