Was ist eine Allgefahrendeckung?
Eine Allgefahrendeckung, auch All-Risk-Deckung genannt, ist ein Versicherungsschutz, bei dem alle Risiken versichert sind, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurden. Im Gegensatz zu klassischen Versicherungen, die nur genau das absichern, was im Vertrag explizit drinsteht. Einfach gesagt: Nicht du musst beweisen, dass ein Schaden versichert ist. Die Versicherung muss beweisen, dass er es nicht ist.
Für wen ist die Allgefahrendeckung relevant?
Besonders häufig genutzt wird sie für technische Anlagen, Elektronik, Maschinen und wertvolle Betriebsmittel. Wenn du Produktionsanlagen, hochwertige IT-Infrastruktur oder spezialisierte Geräte im Einsatz hast, ist eine Allgefahrendeckung oft sinnvoller als eine klassische Maschinenversicherung.
Was ist der Unterschied zur normalen Sachversicherung?
Eine klassische Sachversicherung listet auf, gegen welche Gefahren du versichert bist: Feuer, Einbruch, Sturm. Was nicht drinsteckt, ist nicht versichert. Die Allgefahrendeckung dreht das Prinzip um: Alles ist versichert, außer was explizit ausgeschlossen ist. Das gibt dir deutlich mehr Sicherheit – gerade bei komplexen Betrieben, wo Risiken nicht immer vorhersehbar sind.
